01. Oktober 2026

EUFEP-Kongress: Digitale Chancen für mehr gesunde Lebensjahre nutzen!

LR Antauer: „Wer früh in die eigene Gesundheit investiert, fördert Lebensqualität, verhindert Leid und entlastet unser Gesundheitssystem.“

Wie können digitale Angebote Menschen dabei helfen, länger gesund zu bleiben? Diese Frage stand am 30. September beim 9. EUFEP-Kongress in Krems im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Für ein gesundes Morgen: Digitale Impulse zur Gesundheitsförderung und Prävention“ brachten der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds und das Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation der Universität für Weiterbildung Krems Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen.

 

Landtagsabgeordneter Richard Punz nahm in Vertretung von Landesrat und NÖGUS-Vorsitzendem Martin Antauer teil und überbrachte dessen Grußworte.

 

„Gesundheitspolitik muss mehr leisten, als Krankheiten zu behandeln. Sie muss Menschen dabei unterstützen, gesund zu bleiben“, betonte Landesrat Martin Antauer in seinem Vorwort zum EUFEP-Kongress. „Wer früh in die eigene Gesundheit investiert, fördert Lebensqualität, verhindert Leid und entlastet unser Gesundheitssystem. Unser Ziel ist klar: mehr gesunde Lebensjahre für die Menschen in Niederösterreich.“

 

„Digitale Anwendungen können die Menschen unterstützen. Aber auch die Schattenseiten der Digitalisierung müssen wir ernstnehmen. Der EUFEP-Kongress beleuchtete daher Chancen und Grenzen. Der EUFEP bringt Menschen zusammen: Expertinnen und Experten auf den Gebieten Digitalisierung, Gesundheitsförderung und Prävention, die die Gesundheitsförderung weiterentwickeln. Ein Austausch für mehr Lebensqualität“, erläuterte, in Vertretung von Landesrat Martin Antauer, NÖ Landtagsabgeordneter Richard Punz.  

 

„KI und digitale Anwendungen werden die Gesundheitsversorgung grundlegend verändern, mit großen Chancen für Qualität und Effizienz, aber auch Risiken, die wir verantwortungsvoll steuern müssen. Diese Fragen standen beim EUFEP im Fokus“, so Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH, Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation und wissenschaftlicher Leiter des Kongresses.

 

Die Vorträge und Workshops reichten von Künstlicher Intelligenz in der Prävention psychischer Erkrankungen über die Verlässlichkeit digitaler Gesundheitsdaten und den Einfluss sozialer Medien auf das Körperbild junger Menschen bis hin zur Frage, wie digitale Angebote den Zugang zur Gesundheitsversorgung verbessern können.

 

In Workshops konnten die Teilnehmer digitale Anwendungen erproben und sich damit auseinandersetzen, woran verlässliche Gesundheitsinformationen im Internet zu erkennen sind. Auch neue Möglichkeiten der digitalen Unterstützung in der Pflege wurden vorgestellt. Damit verband der Kongress wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Beispielen für die tägliche Arbeit.

 

„Deine Ideen für ein gesundes Morgen“ war das Motto des EUFEP-Wettbewerbs. Projekte bzw. Projekt-Ideen konnten in Form eines Kurzvideos eingereicht werden. Das Publikum stimmte ab.

Die meisten Stimmen in der Kategorie „Forschung“ erhielt der Video-Projekt-Beitrag „InFact“, gefolgt von „ClearConnect“. Den 3. Platz teilten sich ex aequo „Kognitionserhaltende KI“ und „GreenTouch“.

In der Kategorie „Praxis“ erreichte „Workshop XUND entscheiden“ die meisten Stimmen. Platz 2 ging an „Gesund-Inzwischen“, Platz 3 an „Der digitale Pflegekompass“ und Platz 4 an „Hybrides KI-Coaching in der Präventivmedizin“.

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