29. Oktober 2026

Antauer/Kasser: Erstes neues Diabeteszentrum kommt nach Stockerau

Start im ersten Quartal 2027 geplant – bessere Betreuung für Menschen mit Diabetes

Stockerau wird zum ersten Standort eines von drei geplanten Diabeteszentren in Niederösterreich, das im ersten Quartal 2027 den Betrieb aufnehmen soll. Dort erhalten Patientinnen und Patienten mit komplexen Krankheitsverläufen künftig eine spezialisierte Behandlung und umfassende Beratung.

 

Bis 2030 sollen weitere Zentren in Mödling und Melk folgen. Die Umsetzung und den Betrieb aller drei Einrichtungen übernimmt die NÖ Landesgesundheitsagentur.

 

„Wer mit Diabetes lebt, muss jeden Tag auf vieles achten. Wenn die Erkrankung komplizierter wird, braucht es Fachleute, die gemeinsam helfen. Mit dem neuen Zentrum in Stockerau bringen wir Behandlung und Beratung an einer Anlaufstelle zusammen. Damit die Betroffenen mit ihrer Krankheit besser leben können“, erklärt Landesrat Martin Antauer, Vorsitzender des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS).

 

Geplant ist ein Team aus spezialisierten Ärzten, Pflegekräften mit Diabetesberatung, Diätologen und Psychologen. Der Zugang erfolgt mit ärztlicher Überweisung und Terminvereinbarung. Mit dem Aufbau der Diabeteszentren wird der Gesundheitsplan 2040+ konsequent weiter umgesetzt und ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt, um die medizinische Versorgung in Niederösterreich gezielt zu verbessern und an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten auszurichten.

 

„Stockerau verfügt bereits über umfassende Erfahrung in der Diabetesversorgung, auf der wir gezielt aufbauen. Im neuen Zentrum greifen Untersuchung, Behandlung und Beratung eng ineinander, sodass Patientinnen und Patienten eine individuell abgestimmte und umfassende Betreuung aus einer Hand erhalten. Gleichzeitig entlasten wir dadurch unsere Spitalsambulanzen und stärken die wohnortnahe Versorgung in Niederösterreich“, betont Landesrat Anton Kasser.

 

Für Stockerau sind Investitionen von bis zu 1,5 Millionen Euro durch den NÖGUS vorgesehen. Die geplanten Betriebskosten von jährlich 2,77 Millionen Euro tragen NÖGUS und Sozialversicherung jeweils zur Hälfte.

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